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Amethyst

Edelstein Anhänger in Silber 925

Edelstein Anhänger in Silber 925
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  • Buddha-Chakra-Anhänger 
  • in 925 Sterlingsilber
  • Mondstein, Amethyst, Iolith, Olivin, Citrin, Carneol, Granat
  • Größe ca.6,5x3,8 cm
  • tragbar an Silberkette. Kautschukband, Seidenband 
  • Preis 70,- Euro

Rosenkranz -Kette

Rosenkranz -Kette
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  • 1 a Amethystkugel 6mm
  • Swarowsky-Kristalle als Zwischenteile
  • Hochwertiges SIlberkreuz 925 Sterlingsilber
  • 925 Sterlingsilber Ringverschluß
  • auch tragbar als Halskette
  • Gesamtlänge incl. Kreuz ca. 60 cm
  • Preis 55,- Euro
Chemismus:SiO2+(Al, Fe, Ca, Mg, Li, Na)
Mineralklasse:Oxide
Kristallsystem:trigonal
Kristallklasse:32
Farbe:violett, teilweise fleckig-trüb, auch zonare Farbverteilung (farblos-violett)
Strichfarbe:weiß
Mohshärte:7
Opazität:durchsichtig bis durchscheinend
Herkunft:Brasilien, Uruguay, Madagaskar, Mexico
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Amethyst-Kristalle


Sternzeichen:
Fische

Im Handel erhältlich:
  - Trommelstein-Anhänger
  - Donuts
  - Edelstein-Schmuck in Silber gefasst
  - Kugelketten
  - Facettierte Halsketten
  - Edelstein-Armkettchen
- Edelstein-Broschen
  - Edelstein-Kugeln
  - Edelstein-Pyramiden
  - Edelstein-Tierfiguren
  - Edelstein-Massagesteine
  - Edelstein-Trommelsteine
- Geschliffene Edelsteine
- Mineralien
  - Edelstein-Rohsteine
  - Einzelkristalle
  - Sammlerstücke, Stufen


Textquellen:
Diese und nachfolgende Texte und Angaben zu "Amethyst" basieren zum Teil auf dem Artikel "Amethyst" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Etymologie und Geschichte des Amethysts

Die Herkunft des Namens aus dem griechischen αμεθυστoς (amethystos) - "dem Rausche entgegenwirkend" - drückt den alten Glauben aus, dass ein Träger von Amethyst gegen die berauschende Wirkung von Wein gefeit sei. Ebenso sollte Wein aus einem Becher aus Amethyst nicht betrunken machen. Eine andere Variante der Namensgebung ist die, dass Bacchus, der Gott des Weines, eine in einen Kristall verwandelte Nymphe namens Amethyst mit Wein begoss, woraufhin dieser violett wurde.

Dem Amethyst wurde auch eine apotropäische Wirkung gegen Diebstahl nachgesagt. Dieser Umstand wird belegt durch frühgeschichtliche Grabfunde. Merowingerzeitliche Gräber mit Amethyst zeigen, wenn überhaupt, Beraubungsspuren nicht im Bereich der Niederlegung der Steine (Halskette), auch dann nicht, wenn etwa goldene Schmuckanhänger ebenfalls hier zu finden waren. Möglicherweise gab es in dieser Epoche der Frühgeschichte eine weitergehende (und heute nicht mehr rekonstruierbare) nachgesagte (Negativ-)Wirkung des Amethysts auf den Dieb.

Amethyst-Farbe

Amethyst-Farbe
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Die violette Farbe des Amethysts entsteht bei Bestrahlung eisenhaltiger Quarze. Sie reicht von einem sehr hellen, leicht rosafarbenen bis zu einem sehr dunklen Violett.

Die violette Farbe geht auf Baufehler in dem Gitter des Kristalls zurück, so genannte Farbzentren. Dies sind Fehlstellen im Gitter, an denen Atome z.B. mit hochenergetischer insbesondere auch radioaktiver Strahlung, aus ihren Gitterplätzen entfernt worden sind. Deshalb können Amethyste insbesondere auch in Kernreaktoren durch Bestrahlung von Quarz erzeugt werden. Auch durch Röntgenstrahlen ist die Farbe - angeblich - zu erzeugen.

Durch Erwärmen können die Fehler ausheilen, d.h. das perfekte Gitter wird wieder hergestellt:

Durch Brennen von Amethyst (ca. 400 ° Celsius) entstehen gelbe bis goldene Färbungen ("citrinfarbener Quarz"). Bei vielen der im Edelsteinhandel irreführenderweise verkauften "Gold- oder Madeiratopase" handelt es sich in Wirklichkeit um gebrannte Amethyste. In der Flamme verschwindet die Farbe oft ganz und es bleibt weißer Quarz übrig. Auch unter Einfluss von Sonnenlicht verlieren Amethyste recht schnell ihre Farbe, Die Steine sollten deshalb keiner direkten UV-Bestrahlung ausgesetzt werden.

Amethyst-Vorkommen

Amethyst ist ein weit verbreitetes Mineral; große und klare Exemplare, die sich zum Schneiden und zur Weiterverarbeitung als Schmucksteine eignen, sind auf vergleichsweise wenige Fundorte beschränkt. Vorkommen gibt es in Brasilien, Uruguay, Madagaskar, Russland und Sri Lanka. Solche Kristalle findet man vor allem in Hohlräumen in hydrothermalen Adern und in vulkanischen Gesteinen. Häufig im Handel anzutreffen sind auch sogenannte Amethystdrusen, bei denen sich die Kristalle innerhalb eines Hohlraumes gebildet haben, umgeben von einer Schicht Chalcedon. Die schönsten Drusen stammen in aller Regel aus Brasilien und können mannshoch sein.

Europas größtes Amethystvorkommen befindet sich in der niederösterreichischen Stadt Maissau. Die vor ca. 150 Jahren entdeckte Fundstelle des Amethyst von Maissau liegt etwa 60 km nördlich von Wien, 1 km nach der Ortschaft Maissau an der Bundesstraße in Richtung Horn. Das Amethystvorkommen in Maissau weist einen gesicherten Verlauf von ca. 400 m auf, davon ca. 40 m im Schaustollen aufgeschlossen zugänglich (!), zeigt eine maximale Breite von 2 m und steht nahezu senkrecht (Einfallen zwischen 80 und 90° nach SSW bzw. NNE). Die ersten gezielten Grabungen fanden 1986 unter der Aufsicht des Krahuletz-Museums Eggenburg statt. Ab 1999 begann die systematische Freilegung des Ganges durch die Maissauer Amethyst-Gesellschaft (MAG). Diese eindrucksvolle Offenlegung eines Amethystganges ist weltweit einzigartig. Darüber hinaus kann eine Fortsetzung des Ganges über eine Strecke von 1 km vermutet werden.


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