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Granat

Chemismus:XII3YIII2(SiO4)3
Mineralklasse:Silikate, Germanate - Inselsilikate (Nesosilikate)
Kristallsystem:kubisch
Kristallklasse:kubisch-hexakisoktaedrisch
Farbe:variabel, häufig rotbraun, gelbgrün, schwarz
Strichfarbe:weiß
Mohshärte:6 bis 7,5
Opazität:durchsichtig bis undurchsichtig
Herkunft:Tansania, Madagaskar, Rußland, Australien, Pakistan, USA, Norwegen, Schweden, Italien, Kanada, Sri Lanka
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Schmuckring mit geschliffenen Granaten


Die Granatgruppe besteht aus Silikat-Mineralen, deren chemische Zusammensetzung sich durch XII3YIII2(SiO4)3 bezeichnen lässt. XII steht dabei für eines der zweiwertigen Metall-Kationen Calcium, Magnesium, Eisen(II) oder Mangan, YIII für eines der dreiwertigen Metall-Kationen wie Aluminium, Eisen(III), Titan, Vanadium oder Chrom, welche untereinander ausgetauscht werden können (Substitution).

Strukturell sind Granate Inselsilikate, die im kubischen Kristallsystem kristallisieren. Ihre Härte liegt je nach Zusammensetzung bei 6 bis 7,5. Die Farbe ist sehr variabel, häufig aber rotbraun, gelbgrün oder schwarz, nie jedoch blau, während die Strichfarbe weiß ist.


Sternzeichen:
Widder, Skorpion

Im Handel erhältlich:
- Edelstein-Anhänger
  - Trommelstein-Anhänger
  - Donuts
  - Edelstein-Schmuck in Silber gefasst
- Edelstein-Ketten
  - Kugelketten
  - Facettierte Halsketten
  - Edelstein-Armkettchen
- Edelstein-Broschen
- Edelstein-Accessoires
  - Edelstein-Trommelsteine
- Geschliffene Edelsteine
- Mineralien
  - Edelstein-Rohsteine
  - Einzelkristalle
  - Sammlerstücke, Stufen


Textquellen:
Diese und nachfolgende Texte und Angaben zu "Granat" basieren zum Teil auf dem Artikel "Granat" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Etymologie und Geschichte des Granats

Der Name Granat leitet sich vom griechischen Wort granum (deutsch: Korn) ab. Schon in der Antike wurden Granate als Schmucksteine genutzt; im Mittelalter waren sie zusammen mit Rubinen und Spinellen unter der Bezeichnung Karfunkel (auch Karfunkelstein) bekannt - die meisten stammten damals aus Indien. Besonders populär waren sie aber im 19. Jahrhundert, als böhmische Pyrope so begehrt waren, dass sie bis nach Amerika verschifft wurden.

Etymologie und Geschichte des Granats

Der Name Granat leitet sich vom griechischen Wort granum (deutsch: Korn) ab. Schon in der Antike wurden Granate als Schmucksteine genutzt; im Mittelalter waren sie zusammen mit Rubinen und Spinellen unter der Bezeichnung Karfunkel (auch Karfunkelstein) bekannt - die meisten stammten damals aus Indien. Besonders populär waren sie aber im 19. Jahrhundert, als böhmische Pyrope so begehrt waren, dass sie bis nach Amerika verschifft wurden.

Einzelminerale und Granat-Varietäten

Verschiedene Granat-Kristalle
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Verschiedene Granat-Kristalle

Folgende Minerale und ihre Varietäten (mit nachstehend chemischer Formel) zählen zur Granatgruppe:

Aluminium-Granate (Pyralspit-Reihe)

  • Pyrop
  • Almandin
  • Spessartin

Calcium-Granate (Ugrandit-Reihe)

  • Uwarowit
  • Grossular
    • Hessonit
    • Tsavorit
  • Andradit
    • Demantoid
    • Melanit
    • Schorlomit

Die oben genannten Varianten sind die so genannten Endglieder der Granatgruppe, das heißt in ihnen werden die in der allgemeinen Formel unbestimmten Positionen X und Y vollständig mit Atomen eines Elementes besetzt.

Verwendung des Granats als Rohstoff

Neben seinem Wert als Schmuckstein wird insbesondere künstlich hergestellter Granat wegen seiner Härte auch als Schleifmittel und in feinmechanischen Instrumenten eingesetzt. Yttrium-Aluminiumgranat (YAG, Y3Al2[Al O4]3), bei dem etwa ein Prozent der Yttrium3+-Ionen durch Neodym3+-Ionen ersetzt wird, ist ein häufig eingesetzter Laserkristall (Nd:YAG-Laser). Yttrium-Eisen-Granat (YIG) und Verwandte werden als Mikrowellenferrit, Resonator oder Filter in der Hochfrequenztechnik eingesetzt.

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