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Die Welt der Mineralien ist so groß wie Mutter Erde selbst. Mineralien kommen als Rohsteine, Kristallspitzen oder Stufen vor.
Diamanten bestehen nicht ausschließlich aus reinem Kohlenstoff. Wenn auch der innere Aufbau theoretisch aus reinem Kohlenstoff besteht, so sind die freien Atombindungen an den Grenzflächen des Kristalls doch mit Sauerstoff oder Wasserstoff gesättigt.
Im Diamant sind die Kohlenstoffatome tetraedrisch gebunden; das bedeutet, jedes Atom hat vier symmetrisch ausgerichtete Bindungen zu seinen nächsten Nachbarn. Die große Härte resultiert aus der sehr hohen Bindungsenergie der vollständig in sp3-Hybridisierung vorliegenden chemischen Bindungen.
Diamant verglüht in reinem Sauerstoff bei ca. 720 °C, in Luft bei über 800 °C zu Kohlendioxid. Mit Wasserstoff reagiert Diamant bei hohen Temperaturen zu Kohlenwasserstoffen. Diamant ist löslich in Metallschmelzen kohlenstofflöslicher Metalle und deren Legierungen, wie Eisen, Nickel, Kobalt, Chrom, Titan, Platin, Palladium und ähnlichen. Aufgrund der sehr kleinen reaktiven Oberfläche ist die Umsetzungsgeschwindigkeit auch entsprechend klein. Durch das Bestrahlen mit Neutronen bestimmter Energie lässt sich Diamant "härten". Diese Härtesteigerung des Diamanten beruht auf durch die Neutronenstrahlung bewirkten Gitterversetzungen. Diamant lässt sich aber durch Neutronenbestrahlung "aktivieren", wodurch radioaktiver Kohlenstoff 14C entsteht. Hierin liegen auch die Grenzen des Verfahrens.