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Auf dieser Seite finden Sie über folgende Themen ausführliche Informationen: Edelsteine, Halbedelsteine, Ausstellung, Mineralien, Schmuck, Halsketten, Anhänger, Ketten, Donuts, Trommelsteine, Großhandel, Versand, Online-Shop, Werksverkauf, Outlet, Hersteller, Verkauf, Fabrikverkauf, Shop, Information, Informationen, Verzeichnis, Liste, Übersicht, Ausflugsziele, Sehenswürdigkeiten, Museen, Kneipp, Schule, Geschenke, Geschenkideen, Ideen, Basteln, Wanderwege, Vergleich, Türkheim, Bad Wörishofen, Allgäu, Bayern, Mindelheim, Augsburg, München

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So ziemlich alles läßt sich als Schmuckbrosche herstellen. Das liegt daran, daß selbst brüchige Materialien auf einen festen Metall-Hintergrund (Gold- oder Silberplatte) geklebt werden kann.

Der Wert des Türkis als Schmucksteins wird generell durch die Intensität der Farbe bestimmt, wobei ein tiefes himmelblau am begehrtesten ist. Je grüner, heller oder gesprenkelter der Stein, desto weniger wert ist er auch. In Tibet bevorzugt man jedoch wie erwähnt eine Grünfärbung.


Egal welche Farbe der Stein nun besitzt, er sollte nicht zu weich oder kalkig sein, auch wenn er nachbehandelt wurde. Dieses Material neigt dazu, nach einiger Zeit zu verblassen und hält dem normalen Qualitätsstandard in der Schmuckindustrie nicht stand. Die besten Türkise werden üblicherweise in trockenen Regionen gefunden. Die Steine verlieren dadurch an Wasser, werden härter und ihre Farbe blauer.


Die schon erwähnte Spinnweben-Matrix kann den Wert eines Steines steigern, solange sie gut zu dem Stein passt, was meist jedoch nicht der Fall ist. Im Südwesten der USA und in Asien ist diese Form sehr beliebt, stößt jedoch auf Abneigung im Nahen Osten wo „reiner" Türkis bevorzugt wird. Eine einheitliche Färbung ist wünschenswert und in verarbeiteten Stücken zählt auch die handwerkliche Qualität. Dies beinhaltet die Polierqualität und die Symmetrie des Steines. Geeichte Steine – also solche, die dem Standard der Schmuckindustrie entsprechen – sind auch sehr beliebt. Der Preis von Türkis hängt wie bei Koralle meistens von der Größe in Millimetern und nicht vom Karat ab.


Türkis wird auf vielfältigste Weise nachbehandelt, wobei einige Methoden permanenter und radikaler sind als andere. Es herrscht Uneinigkeit zwischen den Experten, ob einige dieser Methoden akzeptabel sind oder nicht, generell jedoch ist „leichtes" Wachsen oder Einölen, um die Farbe und den Glanz des Türkis zu verbessern, „erlaubt". Voraussetzung dabei ist, dass die Qualität des Ausgangsminerals sehr hoch ist und nur sehr wenig Wachs bzw. Öl absorbiert wird, der Stein also nicht auf regelmäßige Pflege angewiesen ist, um seine Schönheit zu erhalten. Allgemein ist jedoch unbehandelter Türkis immer teurer als behandelter oder künstlicher.


Als Phosphatmineral ist Türkis sehr empfindlich gegenüber sauren oder basischen Lösungen. Schweiß setzt dem Stein ebenso zu, wie Parfüms, Hautöle und andere Kosmetika oder auch Reinigungsmittel wie beispielsweise Seife. Türkisschmuck sollte daher beim Händewaschen und Putzen abgelegt werden, da seine Farbe mit der Zeit in ein unansehnliches, bräunliches Grün umschlagen kann [1] [7]. Wird der Stein über längere Zeit direktem Sonnenlicht ausgesetzt, verliert er an Farbe oder dehydratiert. Daher sollte man beim Tragen von Türkisschmuck darauf achten, dass Kosmetika, Sonnenschutz und Haarspray vor dem Anlegen des Schmuckes aufgetragen werden. Er sollte nicht am Strand oder zum Sonnenbaden getragen werden. Zur Verhinderung von Ablagerungen kann er nach dem Tragen mit einem weichen Tuch sanft gereinigt werden. Zur Aufbewahrung eignet sich ein separates Kistchen, um das Zerkratzen durch andere Edelsteine zu vermeiden.


Ebenso empfindlich reagiert Türkis auf Erhitzung. Eine Temperatur von etwa 250 °C, wie sie leicht beim Löten oder Polieren erreicht werden kann, lässt den Stein eine grüne Farbe annehmen.

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